Menu
Frontpage Slideshow | Copyright © 2006-2015 JoomlaWorks Ltd.

Feuchte-geregeltes Warmluftverfahren

Mit Spezialheizgeräten wird hierbei warme konditionierte Luft über Rohre oder Schläuche in den befallenen Raum/Gebäude/Einhausung elektronisch temperaturgeregelt geleitet, bis die für die Schädlinge tödlich wirkende Temperatur (ab ca. 43°C aufwärts) erreicht ist und ausreichend lange gehalten. Durch getrennte Rauchgasführung gelangen keine Abgase in den Behandlungsraum.

Feuchte-geregeltes-Warmluftverfahren


Die trocken warme Luft wird geregelt befeuchtet, insbesondere bei Holzobjekten und Einbauten nach den Keylwerth'schen Diagrammen. Die Aufheiz- und Abkühlungsphasen können nach Restauratorenvorgaben oder in bestimmten Fällen auch mit Fuzzy-Controllern (Fuzzy-Logik) thermisch gewünscht z.B. gemäß vorgebbarer Rampenfunktionen gestaltet, angepasst oder verändert werden.

Das Verfahren eignet sich zur Behandlung gegen z.B.:


Maßgebend für eine sichere Abtötung der tierischen Schädlinge ist die Materialkerntemperatur, die für mindestens eine Stunde wenigstens 55°C betragen muss. Bei der thermisch-feuchtekontrollierten Behandlung gegen Pilze sind oftmals höhere Abtötungstemperaturen nötig. Über den Temperaturverlauf wird ein Heizprotokoll geführt, wobei die maßgebenden Temperaturen mit z.B. Holzkernthermometern im Balkeninneren oder mit Hilfe von Referenzdummies gemessen werden. Auch die Raumluftfeuchten werden gemessen und dokumentiert.

Die Behandlung lässt sich vor Ort in Thermozelten oder in Containern bzw. in mobilen Kammern auf Transport-LKWs ausführen. Auch ist die Behandlung ganzer Gebäude, z.B. in Freilichtmuseen, möglich (Beispiel: Bruder Konrad-Haus in Parzham)
Das Feuchte-geregelte Warmluftverfahren kann auch mit Inertgasen, wie Stickstoff oder Kohlendioxid, kombiniert werden.

Allgemeine Informationen

Videoclips