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Der besondere Pilzbefall

und seine fachgerechte Bekämpfung in Anlehnung an DIN 68 800

Die Treppe im Treppenhaus vom Erdgeschoss zum 1. Obergeschoss eines städtischen Wohngebäudes in 91207 Lauf zeigte Ausbrüche und Verformungen an den Treppenstufen und an einem Zwischenpodest. Das Öffnen des Bereichs unter der Treppe brachte eine „Eishöhle“ zum Vorschein: Massiver Pilzbefall durch Weißen Porenschwamm (Antrodia sp.- Familie Polyporaceae) und Marmorierten Kellerschwamm (Coniophora marmorata – Familie Coniophoraceae) konnte identifiziert und mittels Laboranalyse bestätigt werden.

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Fotos: Massiver Pilzbefall an der Unterkonstruktion der Treppe

Die befallenen und ohnehin nicht mehr tragfähigen Konstruktionshölzer wurden fachgerecht ausgebaut und entsorgt. Loser Putz und ins Mauerwerk teilweise eingewachsene Pilzmyzele wurden soweit möglich entfernt:

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Pilzmyzele im Mauerwerk

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Sorgfältiger Ausbau von Holz aus dem Mauerwerk

Myzele und sonstige Hinweise auf Befall durch Echten Hausschwamm konnten nicht gefunden werden. Dies machte die Bekämpfung einfacher und kostengünstiger.

Vor Einbau von neuem Treppenkonstruktionsholz und Verputzen wurde das Mauerwerk nicht zusätzlich mit Schwammsperrmittel wie bei Hausschwammbefall beschäumt, aber eine Trocknung durchgeführt, begleitet von Ausgleichsfeuchtemessungen zum Abschluss der Sanierung.

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Beschäumung des Mauerwerks

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Ausgleichsfeuchte-Messung im Mauerwerk

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