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Pilze

Im Bau- und Kunstsektor interessieren zwei wichtige Kategorien von Pilzen:

  • Bauholzpilze
  • Schimmelpilze

Pilze sind Recycler. Sie ernähren sich von totem Material, wie Bauholz (Bauholzpilze), oder von anderen Baumaterialien und Substraten, wie z.B. von Tapetenkleister (Schimmelpilze).

Die holzzerstörenden Bauholzpilze sind spezialisiert auf den Abbau der Hauptbestandteile des Holzes: Zellulose, Hemizellulose und Lignin.

Bauholzpilze können nur wachsen, wenn die Holzfeuchten mindestens 20% oder (je nach Art) noch mehr betragen, also 30-40% und höher. Nur der Echte Hausschwamm kann auch trockneres Holz verwerten, aber nur wenn er die notwendige Feuchtigkeit anderweitig über sein weitverzweigtes Myzelgeflecht beschaffen kann. In einigen Bundesländern ist Hausschwammbefall wegen seiner Gefährlichkeit sogar bei der zuständigen Bauordnungsbehörde noch meldepflichtig.

Bauholzpilze, die die weiße Zellulose verwerten, lassen das braune Lignin zurück und durch das Schwinden der Holzsubstanz resultiert brauner Würfelbruch. Man spricht von Braunfäulepilzen. Umgekehrt: Weißfäulepilze zersetzen das braune Lignin und weiße Zellulose bleibt zurück: Es resultiert meist faserige Weißfäule.

In Gebäuden ist Bauholzpilz-Wachstum in der Regel nur durch Baufehler, Wasserschäden, Leckagen und Kondensatschäden mit resultierenden höheren Holzfeuchten möglich.

Schimmelpilze dagegen wachsen bereits bei oberflächennahen relativen Luftfeuchten von ca. 70%. Sie befallen nicht nur Museums- und Archivgut, sondern auch Holz und Leder in Kirchenorgeln und zudem nahezu alle Materialien in Gebäuden, wie Decken und Wände, Tapeten, Teppiche, Silikonfugen, Nahrungsmittel usw. in unseren Wohnungen.

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