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Bubble-Begasungen

Bubble-Begasungen sind Begasungen, die in mobilen Zelten ausgeführt werden. Die befallenen Gegenstände werden zur Schädlingsbekämpfung gegen z.B. Gewöhnlichen Nagekäfer oder Museums- und Vorratsschädlinge in die Zelte (=Bubbles) eingelagert. Die Bubbles eignen sich zur Schadinsektenbekämpfung wenn z.B. Räume mit darin aufgestellten befallenen Gegenständen wegen zu hoher Undichtigkeit der Räume oder ungünstig großen Raumvolumina nicht begast werden können. Die Gegenstände müssen dann eben in diese mobilen Einhausungen oder „Begasungsblasen" eingelagert und darin begast werden. Bubblebegasungen eignen sich so für die Begasung z.B. einzelner Museumsexponate im Kunstgutsektor oder befallener abgepackter Waren im Vorratsschutz (siehe auch Silo- und Sackstapelbegasungen).

Die Bubble-Begasungen können mit dem schnell wirkenden Begasungsmittel Sulfuryldifluorid innerhalb von wenigen Stunden im Gegensatz zu einer mehrwöchig dauernden Bubblebegasung mit Argon oder Stickstoff oder Kohlendioxid (Inertbegasung) ausgeführt werden.

Bodenbasis
Die von Insekten befallenen Gegenstände (hier Kunsttransportkisten) werden auf eine gasundurchlässige Bodenbasis gestellt

Die befallenen Gegenstände oder Exponate werden unabhängig vom eingesetzten Begasungsmittel auf Zeltbasen gestellt und dann Hauben übergezogen und die Basen mit den Hauben jeweils gasdicht miteinander verklebt. Es entstehen so die gasdichten Bubbles. Anschließend wird dann das jeweilige Begasungsmittel eingeleitet.

Haube
Nach Überstülpen einer Haube wird diese gasdicht mit der Bodenbasis verklebt oder verschweißt: So entsteht das hermetisch abgedichtete Bubble

Begasungsmittel-1
Dann kann das Begasungsmittel (hier Sulfuryldifluorid) eingeleitet werden.

Anstelle flexibler Bubbles können auch starre Folienkammern aufgebaut werden.

Stickstoff
Die Begasung kann in Bubbles auch z.B. mit ungiftigem Stickstoff

Kohlendioxid
oder in starren Folienkammern, hier z.B. mit Kohlendioxid, erfolgen.

Allgemeine Informationen

Videoclips