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Die aktuelle Begasung

Holzwurm-Bekämpfung im Schloss Mespelbrunn.

Schloss-Mespelbrunn

Das Wasserschloss Mespelbrunn liegt zwischen Frankfurt am Main und Würzburg in einem abgelegenen Seitental des Elsava-Tals in den Wäldern des Spessarts.

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Die pittoreske Anlage befindet sich seit dem frühen 15. Jahrhundert im Besitz der Familie der Grafen von Ingelheim genannt Echter von und zu Mespelbrunn. Heute ist die Eigentümerin und Schlossherrin Marie Antoinette Reichsgräfin von Ingelheim genannt Echterin von und zu Mespelbrunn - Freifrau Geyr von Schweppenburg.

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Dank der versteckten Lage überstand das Wasserschloss Mespelbrunn unversehrt alle Kriegswirren und hat sein wundervolles malerisches Erscheinungsbild erhalten. Doch jetzt hat sich der Holzwurm oder Gewöhnliche Nagekäfer (Anobium punctatum), wie er wissenschaftlich heißt, im Schloss ungebeten eingenistet. Er hat u.a. Möbel, Türen, Fußböden und Decken befallen und durchlöchert.

Alle Lebensstadien dieses Holzschädlings (Käfer, Larven, Puppen und Eier bzw. Brut) mussten deshalb vollständig bekämpft werden, ohne dass der wertvollen Schlossausstattung Schaden zugefügt wird- und ohne dass chemische Rückstände im bewohnten Schloss zurückbleiben. Dies gelang jetzt durch eine Begasung im Altarion-Viklean®-Verfahren der Fa. Binker Materialschutz GmbH. Hierbei wird das eingesetzte handelsübliche Begasungsmittel "Vikane®" nochmals direkt vor Ort mittels patentierter Filterstufen von jeglichen fabrikmäßigen Verunreinigungen, wie Säuren, gereinigt. Zuvor wurden aber alle Fenster, Türen und sonstige Gebäudeöffnungen noch sehr sorgfältig gasdicht gegen das Entweichen des Gases mit Gassperrfolien versiegelt und vom dienstältesten Begasungsleiter Hans Brütting der Fa. Binker Materialschutz GmbH unter Aufsicht der Regierung von Unterfranken-Gewerbeaufsicht überprüft. Zusätzlich wurden zur Wirksamkeitskontrolle der Begasung Testinsekten in genormten Holzklötzen in die zu begasenden Schlossräume ausgelegt.

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Nach wenigen Tagen Einwirkzeit wurden die Schlossräume wieder kontrolliert belüftet und nach Gasspürmessungen mit hochempfindlichen Messgeräten letztlich freigegeben --und die Schlossherrin konnte ihr Schloss wieder gefahrlos, aber ohne die ungebetenen holzbewohnenden Gäste, beziehen. Ach ja: Die im Dach angesiedelten und unter Naturschutz stehenden Fledermäuse als nützliche Untermieter blieben Dank eingesetzter Dachraumbelüftungen mittels Ventilatoren unbehelligt!

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